Technische Daten
Vorteile
ATEC Segment Kugelhahn Typ_C
Absolut Totraumfrei
Altprodukte bzw. Ablagerungen in den Toträumen verursachen Verunreinigungen z.B. bei Produktwechsel und sind für viele Anwender nicht tragbar; zudem können Proben verfälscht werden
Angefedertes Dichtsystem
Die Anfederung bewirkt ein kontrolliertes Nachstellen der Dichtung bei Verschleiß, erhöht so die Standzeit der Armatur und sorgt für ein annähernd gleiches Drehmoment bei unterschiedlichen Temperaturen.
Bedingt durch unterschiedliche Wärmeausdehnung von metallischen Werkstoffen und den bevorzugt verwendeten Dichtsitz aus PTFE und ähnlichen Kunststoffen können die Drehmomente nicht angefederter Hähne so hoch werden, dass sie schlimmstenfalls blockieren und somit nicht mehr geöffnet oder geschlossen werden können
› Verlängerte Standzeit
› Gleiches Drehmoment bei unterschiedlichen Temperaturen
Direkte Anflanschung
Direkte Montage am Behälterblockflansch über Durchgangsbohrungen im Geäuse des C- Ventils
› einfache, schnelle Montage
› Kurze Baulänge
Ungehinderter Produktdurchgang
Voller der Nennweite entsprechender Durchgang ohne Einschnürungen oder Ablagerungsmöglichkeiten.
› voller Durchgang
› Keine Produktablagerungen
› Keine Kontamination
Unsere Typenauswahl
Segment-Kugelhähne von ATEC für Behälter, Reaktoren und Filter- sowie Vakuumtrockner werden neben Lacken und Schmierstoffen auch für Nahrungsmittel oder Kosmetika verwendet.
FAQ
Der Typ C ist für Nennweiten DN 25 bis DN 100 ausgelegt und deckt damit den Bereich kleiner bis mittlerer Behälterablässe ab. Er ist für Temperaturen von −196 °C bis +500 °C ausgelegt; höhere Spezifikationen sind auf Anfrage realisierbar. Er ist vakuumgeeignet und für den gesamten Betriebsbereich von −1 bar bis +10 bar ausgelegt. Die Dichtheit wird nach EN 12266-1 Leckrate A und API 598 geprüft; der Antriebsaufbau entspricht ISO 5211. Der Typ C weist als konstruktives Alleinstellungsmerkmal keine Schweißnähte auf – ein wichtiger Vorteil für Hochdruckbeständigkeit und Reinigungsfähigkeit.
Bei einem Vollkugelhahn können die Toträume durch Dichthalbschalen gefüllt werden, da die Geometrie des Kugelkörpers dies konstruktiv zulässt. Bei einem Segment-Kugelhahn ist dies aufgrund der halbkugelförmigen Geometrie des Verschlusskörpers deutlich schwieriger – dennoch hat ATEC beim Typ C eine Konstruktion realisiert, bei der Toträume zwischen Gehäuse und Kugelsegment vollständig entfallen. In Verbindung mit dem vollen, zylindrischen Durchgang der Nennweite – ohne Einschnürungen oder Ablagerungsmöglichkeiten – bedeutet das in der Praxis: kein Altprodukt im Gehäuse, keine Kontamination bei Produktwechseln, keine Blockierung durch aushärtende Medien und ein ungehinderter Massenstrom beim Ablassen.
Vier Konstruktionsmerkmale tragen zur langen Standzeit bei. Erstens sorgt das angefederte Dichtsystem mit gekammerten Spiralfedern für ein annähernd gleiches Drehmoment über den gesamten Temperaturbereich – ein Blockieren durch unterschiedliche Wärmeausdehnung von Metall und PTFE wird damit zuverlässig verhindert. Zweitens ermöglicht die direkte Anflanschung über Durchgangsbohrungen im Gehäuse eine einfache, schnelle Montage am Behälterblockflansch ohne zusätzliche Zwischenbauteile. Drittens gewährleistet die selbstnachstellende, wartungsfreie Spindeldichtung mit zusätzlichem O-Ring dauerhafte Dichtheit ohne Wartungseingriffe. Viertens sind alle produktberührenden Flächen auf Ra < 0,8 µm nach Pharmastandard poliert – für hygienisch einwandfreie Reinigung.
Im Standard kommen 1.4404 (316L) und 1.4571 (316Ti) zum Einsatz; Spiralfedern aus 1.4571 und 2.4610 (Hastelloy C4). Für chemisch anspruchsvollere Anwendungen steht das gesamte ATEC-Werkstoffspektrum zur Verfügung (vollständige Liste mit EN-Nummern siehe Übersichtsseite). Kugeldichtungen sind in PTFE, PTFE/GF, TFM, PEEK und metallisch dichtender Ausführung erhältlich. O-Ringe stehen in Viton (FKM), EPDM, FEP-Viton, FEP-Silikon und Kalrez (FFKM) zur Auswahl; für kryogene Anwendungen sind PFA/FEP-ummantelte Edelstahlfederkerne lieferbar. Konformitäten nach USP, FDA, ADI und 3-A sind verfügbar. Die Spindelpackung entspricht TA-Luft in PTFE oder Reinstgraphit.
Leitungsseitig stehen folgende Anschlüsse zur Verfügung: Klemmstutzen nach DIN 32676 und ASME, Vorschweißflansch nach EN 1092-1 und ASME B16.5, Schweißenden nach DIN 11850 und ASME sowie Milchrohr nach DIN 11851 und ASME – damit ist der Typ C vollständig in DIN- und ASME-Normenkreise integrierbar. Als Sonderoptionen sind Heizmantel, Spülanschlüsse, Spindelverlängerung und Antistatik-Ausführung verfügbar; die Schaltwelle kann schräg ausgeführt werden, um Behälterisolierung und Automatisierung zu erleichtern. Sonderbaugrößen innerhalb und außerhalb des Standardbereichs sowie exotische Werkstoffe werden mit kurzen Lieferzeiten gefertigt. Produktbroschüre, Datenblatt und Betriebsanleitung stehen auf www.atec-armaturen.de zum Download bereit.
